TuS Spenge Faustball

Spenger Damen in der Hauptstadt

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Ein Bericht von Annika:

Am Freitag, den 20.04.2018 machten wir, Stine, Janne, Rebecca, Jill, Leonie, Annika und Irina, uns auf den Weg nach Berlin, um am diesjährigen Wedding-Cup teilzunehmen.

Als wir freitagabends im Hotel ankamen merkten wir gleich, dass der Name „Steps“ unseres Hotels definitiv wörtlich genommen wurde. Wir hausten im 5. Stock ohne Fahrstuhl. Es war also erstmal Treppensteigen angesagt, 99 Stufen an der Zahl. Die erste Anstrengung dieses Wochenendes stand uns unerwarteter Weise also schon Freitag bevor. ;)

Wir richteten uns soweit ein und machten uns auf die Suche nach etwas leckerem zu essen. Unsere Wahl fiel auf einen kleinen Italiener um die Ecke, wo wir – da die Temperaturen trotz der späten Stunde noch sehr warm waren – draußen unser leckeres Mahl einnahmen. Da wir jedoch ein wenig müde von der langen Reise waren, machten wir uns nach dem Essen gleich wieder auf dem Rückweg ins Hotel.

 

Am Samstagmorgen starteten wir bei einem entspannten Frühstück in den Tag. Um kurz vor 11 Uhr machten wir uns auf den Weg zum fußläufig gelegenen Schillerpark, wo der Wedding-Cup stattfand. Das Wetter war bombenmäßig. Sonne satt und kein Wölkchen am Himmel. Gut, dass wir uns alle kräftig eingecremt hatten, um einen Sonnenbrand zu verhindern.

Unser erstes Spiel bestritten wir gegen den VfL Kellinghusen aus der 1. Bundesliga. Wir kamen recht gut ins Spiel und konnten etliche Punkte erzielen. Am Ende jedoch zeigte sich, dass Kellinghusen zu Recht in der 1. Bundesliga spielt und wir verloren das erste Gruppenspiel mit 15:23 Punkten.

Nach einer kurzen Pause stand auch schon das zweite Gruppenspiel auf dem Plan, und zwar gegen unseren Ligakonkurrenten, den Wardenburger TV. Dieses Spiel lief deutlich besser und wir haben viele schöne Aktionen sowohl in der Abwehr, als auch im Zuspiel und im Angriff  zeigen können. Somit gewannen wir dieses Spiel auch verdientermaßen mit 20:14 Punkten. Generalprobe geglückt!

Unser drittes und letztes Gruppenspiel mussten wir gegen einen weiteren Ligakonkurrenten, und zwar gegen den Lemwerder TV, bestreiten. Leider lief dieses Spiel nicht ganz so gut wie das vorherige und wir mussten uns 17:23 Punkten geschlagen geben.

Unsere Gruppe machte es jedoch spannend. Kellinghusen gewann all seine Gruppenspiele und holte sich verdientermaßen den 1. Platz der Gruppe. Dadurch jedoch, dass Lemwerder gegen Wardenburg verlor, hatten die drei übrigen Mannschaften jeweils Punktgleichheit. Am Ende entschied also das Ballverhältnis und wir landeten unglücklicherweise auf dem letzten Platz der Gruppe.

Damit mussten wir erneut gegen den VfL Kellinghusen ran, jedoch diesmal gegen deren 2. Mannschaft, die ebenfalls letzter ihrer Gruppe wurde. Dieses Spiel gestaltete sich als äußerst spannend. Beide Mannschaften konnten gute Spielzüge vorweisen, sodass wir schlussendlich mit nur 17:16 das Spiel für uns entscheiden konnten. Damit war klar, dass wir im letzten Spiel um den 13. Platz (von 16 auszuspielenden Plätzen) kämpfen würden.

Unser dortiger Gegner war der SV Energie Görlitz. In diesem letzten Spiel gaben wir noch einmal alles und spielten uns eine gute Führung heraus. Als sodann der Schlusspfiff ertönte, hatten wir unseren Gegner mit 20:14 geschlagen und konnten uns den 13. Platz sichern.

Der Samstag neigte sich dem Ende zu. Verschwitzt, aber glücklich machten wir uns auf den Weg zum Hotel um unsere verdiente Dusche zu erhalten. Die 5 Stockwerte schleppten wir uns hoch und endlich konnten wir entspannen. Den Abend ließen wir in einem tollen Restaurant in Berlin-Mitte an der Spree ausklingen.

 

Am Sonntag (das Wetter war genauso gut wie gestern) stand für uns Sightseeing auf dem Programm. Wir schlenderten die East Side Gallery entlang und waren von den dortigen Kunstwerken sehr beeindruckt. Nach einer kurzen Pause an der Spree und durch ein leckeres Eis gestärkt, besuchten wir noch den Alexanderplatz und die Hackeschen Höfe, sodass wir es uns am Ende unseres Ausfluges mit einem kühlen Getränk in einem Liegestuhl an der Spree gemütlich machten. Doch leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, sodass wir uns doch wieder auf den Heimweg machen mussten.

 

Alles in allem kann man sagen, dass wir dieses Wochenende viel Spaß hatten und gerne nächstes Jahr wieder nach Berlin reisen möchten.

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